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Indirekte Rede

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Du kannst die indirekte Rede verwenden, um auszudrücken, dass jemand etwas gesagt hat. Dadurch fallen Anführungszeichen weg und du kannst einen flüssigen Satz bilden. Hier sind drei Beispiele:

  • Vater: “Es ist schon spät” –> Der Vater sagt, dass es schon spät sei.
  • Nina: “Katharina muss schneller sein.” –> Nina sagt, dass Katharina schneller sein müsse.
  • President: “Ich unterstütze den Antrag nicht.” –> Der Präsident sagt, dass er den Antrag nicht unterstützen würde.

So bildest du die indirekte Rede im Englischen:

Um die indirekte Rede bilden zu können, musst du ein einleitendes Verb finden. Dieses beschreibt, wie das Gesprochene wiedergeben wurde. Wenn es sich um eine Frage handelt, könntest du z.B. “ask” benutzen. Bei einer Aussage wäre “say” passend. Nach Subjekt und Prädikat folgt das Wort “that”, welches, ähnlich wie im Deutschen das Wort “dass”, einen Nebensatz einleitet. Darauf folgt der gesprochene Teil:

  • John: “America is nice.” –> John says that America is nice.
  • Matilda: “It is outrageous.” –> Matilda has said that it is outrageous.

Im Simple Present und Present Perfect kannst du das Gesagte einfach in der ursprünglichen Zeitform stehen lassen und musst es nicht verändern. Wenn du allerdings sagen möchtest, dass etwas in der Vergangenheit gesagt wurde, muss das einleitende Verb im Simple Past stehen. Die Zeitform in dem gesprochenen Satz verschiebt sich zusätzlich. Hier siehst du, wie sich die Zeitformen verschieben:

ZeitformNeue Zeitform
Simple PresentSimple Past
Present ProgressivePast Progressive
Simple PastPast Perfect
Past ProgressivePast Perfect Progressive
Present PerfectPast Perfect
Past PerfectPast Perfect
Will-FutureConditional
ConditionalConditional Perfect
Conditional PerfectConditional Perfect
Going-To-Future“was-going-to”

Referenzen wie “gestern” “letztes Jahr” müssen auch geändert werden, da diese aus heutiger Sicht nicht mehr stimmen könnten. Hierfür musst du das Wort “before” benutzen. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Mother: “Life is hard” –> The Mother said that life was hard.
  • Son: “It was cold last winter.” –> The son said that it had been cold the winter before.
  • Girl: “It would be weird” –> The girl said that it would have been weird.

Verschiebung der Perspektive

Wenn du jemanden wiedergibst, kannst du nicht die gleichen Personalpronomen verwenden wie er, da du aus der dritten Person das Gesagte betrachtest:

  • Er: “Du bist cool.” –> Er sagte mir, dass ich cool sei.

Du musst hier das Wort “du” zu “mir” ändern, um klar zu machen, dass es um dich selbst geht. Genau so musst du dir auch erst im Englischen überlegen, von wem die Rede ist und dann die Pronomen korrekt anpassen:

  • He: “You look great.” –> He says that I look great.
  • Wenn du eine Situation beobachtest, könnte folgendes passieren: She: “You have a great taste” –> She told him that he had a great taste.

Aufforderungen in der indirekten Rede

Um den Imperativ in der indirekten Rede wiederzugeben, brauchst du ebenfalls ein einleitendes Verb. Für Aufforderungen wären z.B. “told” oder “demand” gut. Das Gesagte selbst, wird in der indirekten Rede immer durch das Subjekt und den Infinitiv mit to ausgedrückt, unabhängig von der Zeit. Da die indirekte Rede keine Aufforderung mehr ist, wird das Ausrufezeichen zu einem Punkt:

  • She: “Take a photo of me!” –> She told him to take a photo of her.
  • Nina: “Be quiet!” –> Nina demands us to be quiet.

Fragen in der indirekten Rede

Wie oben schon gesagt, kannst du als einleitendes Verb z.B. “ask” benutzen. Statt “that” musst du, wenn in der ursprünglichen Frage ein Fragewort vorkam, dieses übernehmen. Da die indirekte Rede keine Frage ist, wird das Fragezeichen zu einem Punkt:

  • She: “How did you do that?” –> She asked me how I had done it.
  • Mother: “When are you going to be home?” –> My mother asks when I am going to be home.